Meine 10. Woche 2020 im Rückblick

Rückblick Woche 10 - 2020

Ich bin mir nicht sicher, ob der Weg, den ich bisher eingeschlagen habe, der richtige ist. Ich sehe dieses Blog als eine Art Webtagebuch, in das momentan wenigstens einmal die Woche einen Eintrag vornehme. Noch mache ich keine Werbung dafür, und so bekomme ich auch kein Feedback.

Im Grunde warte ich darauf, dass ich die Seiten endlich vernünftig gestalte. Das Blog soll etwas über mich erzählen. Etwas darüber, wie ich mit meiner Selbständigkeit umgehe. In gewisser Weise ist das bereits der Fall. Aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Außerdem bestehen Rahmenbedingungen, die noch nicht komplett geklärt sind.

Mein Wochenrückblick soll gleichzeitig auf diverse Artikel hinweisen, die mir im Laufe der Woche begegnet sind, und die ich für lesenswert halte. Das sollte vor allem Selbständige in der IT interessieren. Mal sehen, welche Möglichkeiten und Methoden mir dazu noch einfallen werden.

Opfer von Hamsterkäufen

Nun zu etwas komplett Anderem. Ich fühle mich als Opfer von Hamsterkäufen. Wie soll ich es anders ausdrücken? Nicht, dass ich nichts mehr zu essen hätte. Nein, das ist es nicht. Aber nachdem mein Essen den natürlichen Verwertungsprozess durchlaufen hat, könnte es schwierig werden. Klopapier habe ich in keinem Supermarkt mehr gefunden.

Ich frage mich, was passieren würde, wenn jeden Winter alle Personen, die mit Influenza-Verdachtsfällen in Berührung kamen, in Quarantäne gesteckt würden. Zum Glück gibt es dafür noch keine mediale Aufmerksamkeit. Corona scheint für die Medien ein Glücksfall.

Doch es überdeckt leider viele wirkliche Probleme. Ich glaube, die Gefahr auf der Straße oder an multiresistenten Keimen zu sterben, ist immer noch um ein Vielfaches größer als die Bedrohung durch Covid-19. Meine rational bestens ausgebildeten Mitmenschen haben ihr Bauchgefühl nicht im Griff. Ihr Bauch sagt ihnen, dass Klopapier gehortet werden muss. Für alle Fälle.

Muss wirklich alles digitalisiert werden?

Digital ist die Zukunft. So tönt es aus vielen Ecken. Und alle bemühen sich, so viel als möglich digital zu gestalten. Aber nicht nur das. Doch eins nach dem anderen.

Meine Akquisephase ist ja nun vorüber. Ich bereite mich auf meinen neuen Einsatz vor. Leider ist die Zeit zwischen den Projekten wieder einmal viel zu kurz. Hier zeigt sich, dass auch ich zu Bauchentscheidungen neige. Mein neues Projekt ist einfach zu interessant, als dass ich hätte ablehnen können.

Es kommen immer noch Projektangebote herein. Ich habe zwar allen, mit denen ich bezüglich Projektanfragen in Kontakt stand, abgesagt. Aber nicht alle haben das registriert. Sei’s drum. Dieses Thema werde ich bestimmt noch ausführlich behandeln.

Beim Recruiting-Prozess für IT-Freelancer ist auch schon einiges digitalisiert. Ich will heute auf eine kleine Sache eingehen, die mir dabei aufgestoßen ist. Dass ich noch kontaktiert wurde, obwohl ich meine aktuelle Verfügbarkeit bereits eingetragen habe, scheint auf den Bediener der Software zurückzuführen zu sein.

Was mich stört, ist die Auswahlmöglichkeit bei der Antwort. Okay, es sollte wohl kurz und knackig sein. Aber ich finde es schon etwas dürftig, wenn ich nur die Auswahl zwischen „sofort bewerben“ und „nicht interessiert, danke“ habe. Wenigstens den Punkt „nicht verfügbar, sorry“ hätte ich erwartet.

Nun gut, IT-ler mögen es oft knapp. Aber ich wäre durchaus an der Projektstelle interessiert gewesen. Von meinen „Skills“ her hätte ich bestens gepasst. Das kann der Anfrager jetzt aber nur ahnen. Warum mir das missfällt, will ich kurz erläutern. Es geht um die Verfügbarkeit.

Der Anfrager hat offensichtlich übersehen, dass ich derzeit nicht verfügbar bin. Leider wird mir keine Möglichkeit gegeben, ihm dies mitzuteilen. Es gibt nur die Möglichkeit „nicht interessiert, danke“ anzuklicken, wenn ich mich nicht sofort bewerben will. Beim Anbieter kommt dann an, dass ich nicht interessiert bin. Einen solchen Eindruck möchte ich jedoch nicht hinterlassen.

Es ist wie es ist. Ich fände trotzdem, eine etwas menschlichere Kommunikation täte dem ganzen Prozess gut. Bin gespannt darauf, was rauskommt, wenn KI meinen Lebenslauf bewertet.

Selbständigkeit

Die Digitalisierung lebt vom Wissen der selbstständigen IT-Experten – https://blog.hays.de/die-digitalisierung-lebt-vom-wissen-der-selbststaendigen-it-experten/
Ein ganz wichtiger Artikel, den Carlos Frischmuth von Hays geschrieben hat. Es ist ein Appell an die Politiker, sich doch einmal die Auswirkungen ihrer Politik vor Augen zu führen.

Ich vermute, es wird kaum möglich sein, von der Prüfung einzelner Verträge wegzukommen. So wie derzeit die Kriterien zur Abgrenzung zur abhängigen Beschäftigung aufgestellt sind, scheint nur diese Einzelprüfung möglich. Außerdem denke ich, dass die DRV wegen Eigeninteresse nicht die Befugnis bekommen sollte, die Prüfungen vorzunehmen.

Ein Thema, das mich sehr beschäftigt, weil die Art, wie die Politik mit der Selbständigkeit umgeht, für mich nicht dem Gedanken entspricht, der im Grundgesetz formuliert wurde.

Scheinselbständigkeit

Es herrschen immer noch einige Fehlannahmen bezüglich Scheinselbständigkeit. Ich verstehe immer noch nicht, dass so viele Selbständige, sich kaum näher damit beschäftigen und einfach das glauben, was möglicherweise vor ein paar Jahren noch gültig war, inzwischen jedoch längst überholt ist.

Wie auch immer. Um auf einen soliden Stand bezüglich der Lage bei Scheinselbständigkeit zu kommen, kann, wer will, hier die wichtigsten Aspekte nachlesen: Scheinselbstständigkeit – die häufigsten Fragen aus der Praxis – https://www.freelance.de/blog/scheinselbststaendigkeit-die-haeufigsten-fragen-aus-der-praxis/.

Es gibt bislang nur einen Kommentar zum Artikel, doch der gibt ein wenig die Stimmung in Deutschland wieder:
Wenn man die Freelancerei ganz sein lässt, umgeht man diese Probleme mit der Scheinselbstständigkeit und erspart es sich, am Wettrennen um den billigsten Anbieter teilzunehmen.

Die selbstbestimmte Arbeit hat einen niedrigen Stellenwert. Und die Scheinselbständigkeit tut ein Übriges. Ich möchte fast sagen: Deutschland, das Land, in dem die Menschen lieber Befehle empfange, als ihr Leben selbst zu bestimmen. Die leichte Ironie konnte ich mir nicht verkneifen.

Ein weiterer Artikel zum Thema. Hier geht es um den aktuellen Angriff von DGB und ZDH: Meinung: Die Zusammenarbeit zwischen dem DGB und dem ZDH ist ein Scheinriese – https://www.vgsd.de/meinung-die-zusammenarbeit-zwischen-dem-dgb-und-dem-zdh-ist-ein-scheinriese/

Ich kann diese Meinung nicht beurteilen, mir fehlen die Informationen. Die Argumentation von Branko Trebsche ist schlüssig. Dennoch bin ich nicht davon überzeugt, dass die Macht der Tarifpartner bereits gebrochen ist. Zumindest finden sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände im neuen „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wieder.

Außerdem bin ich der Meinung, niemals einen Gegner unterschätzen. Das könnte fatale Auswirkungen nach sich ziehen. Insofern halte ich die Initiative des VGSD immer noch für richtig. Die Vertretungen der Selbständigen müssen stärker werden, indem sie mehr Mitglieder bekommen. Das gilt insbesondere für den DBITS, den Verband der IT-Selbständigen. Wer Mitglied werden will, hier entlang: https://www.dbits.it/dbits/mitglied-werden/

Mein Fazit

Vielleicht sitze ich in einer Art Elfenbeinturm. Jedenfalls kann ich kaum erkennen, wie Selbständige in der IT sich zusammentun, um sich gemeinsam für ein selbstbestimmtes Arbeiten einzusetzen. Es ist bedauerlich, zu sehen, wie sich die Lobbys einer Welt zusammentun, um die Arbeitswelt auf dem alten Stand zu halten.

Auch sehe ich kaum Ansätze dazu, über die bestehenden Grenzen hinauszudenken. Ich selbst bin noch dabei, meine diesbezüglichen Gedanken zu sortieren. Außerdem sitzen mir diverse furchtsame Gestalten um meine Ohren. Sie flüstern mir unentwegt Ängste ein.

Und ja, auch ich habe kein Patentrezept. Vermutlich wird es keiner Person gelingen, ganz allein die rettende Idee auszuarbeiten. Leider sehe ich momentan nur wenig Bereitschaft, über diverse Tellerränder hinauszudenken und zu beginnen, am gleichen Strang zu ziehen. Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Meine 9. Woche 2020 im Rückblick

In Deutschland erstarken Kräfte, die versuchen, so viel als möglich zu regulieren. Ich bin kein Freund der Rechtsunsicherheit, die entstanden ist durch die bisher untauglichen Versuche Selbständigkeit vernünftig zu regeln. Doch bevor ich dazu etwas schreibe, will ich einmal erläutern, warum ich diese wöchentlichen Rückblicke schreibe.

Warum ich diese Rückblicke schreibe

Die Grundidee für meine Rückblicke auf die jeweils vergangene Woche ist es, Erfahrungsberichte und Hinweise auf interessante Artikel zu veröffentlichen. Das habe ich bisher noch nicht klar gesagt. Mir geht es darum, einen Einblick in das Leben eines Solo-Selbständigen zu geben. Selbständigkeit wird in Deutschland kaum als erstrebenswert angesehen, leider.

Viele Menschen glauben, dass ein Angestelltenverhältnis ihnen mehr Sicherheit gibt. Es mag so sein, darüber will ich nicht diskutieren. Ich selbst glaube, ich brauche mehr Sicherheit, als mir ein Angestelltenverhältnis geben kann. Meine Sicherheit liegt im Wissen um die Unsicherheit aller menschlichen Verhältnisse. Da ich weiß, wie unsicher es ist, sich auf etwas zu verlassen, das ich selbst nicht beeinflussen kann, suche ich nach Möglichkeiten, bei denen ich Einfluss nehmen kann.

In der Rückschau sind Ereignisse immer besser zu verstehen, als zu der Zeit, zu der sie auftraten. Als ich noch angestellt war, glaubte ich wie meine Arbeitskollegen, unserem Arbeitgeber am besten zu dienen, wenn wir mit unseren Anstrengungen dafür sorgen, dass sich das Unternehmen wirtschaftlich rechnet. Geht es unserer Firma gut, wird es auch uns gut gehen.

Wer gute Arbeit abliefert, der wird nicht gekündigt. Und das Unternehmen, dem wir unsere Arbeitskraft verkauften, lief sehr gut. Es lief zu gut. Es lief so gut, dass die Produktion hätte erweitert werden müssen, um die Nachfrage der Kunden befriedigen zu können. Doch die Banken weigerten sich, der von den Eigentümern selbst geführten GmbH Geld zur Verfügung zu stellen, verkürzt gesagt.

Daher wurde das Unternehmen verkauft. Mir und einigen anderen bot der übernehmende Konzern eine große Chance, die ich auch wahrgenommen habe. So bin ich zu meinem Thema SAP gekommen. Die Änderungen, die dann eintraten, kamen Schlag auf Schlag. Doch ich will damit nicht den Rahmen dieses Artikels sprengen. Am Ende der Geschichte war ich selbständig.

Die beste Entscheidung meines Lebens

Es war die beste Entscheidung meines Lebens, und ich habe sie bewusst getroffen. Freunde und Bekannte warnten mich. Die wenigsten verstanden meine Beweggründe. Meine Argumentation enthielt zu viele Wunschvorstellungen und Erwartungshaltungen. Dadurch wirkte sie weniger durchdacht als mein Entschluss. Für mich war dieser Schritt in die Selbständigkeit wichtig und richtig.

Und damit komme ich wieder zurück zu meiner anfänglichen Aussage. Ich will einen Einblick geben in mein Leben als Solo-Selbständiger. Mir wäre sehr geholfen gewesen, hätte ich über Erfahrungen anderer beim Schritt in die Selbständigkeit lesen können. Besonders über all das Zeug, das auf einen Selbständigen zukommt. hätte ich gern mehr gewusst.

Ich kam dann recht bald mit einem Verein von Selbständigen in Berührung, der seinen Mitgliedern die Möglichkeit bot, Erfahrungen untereinander auszutauschen. Ich trat ein. So ein Verein bietet die Möglichkeit, als “Einzelkämpfer” mit Gleichgesinnten zusammen zu kommen. Das tat gut, weil ich mich nicht mehr ganz so allein fühlte.

Daher kommt mein Gedanke, dass es sinnvoll wäre, einfach über eigene Erfahrungen zu berichten. Ein Blog ermöglicht dazu die Diskussion über Themen, die dabei angesprochen werden. Fragen sind immer willkommen. Die Kommentarfunktion ist eingeschaltet.

DGB und ZDH greifen Solo-Selbständige an

Bereits am 20.2.2020 haben DGB und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ein Positionspapier veröffentlicht. In diesem Positionspapier werden Solo-Selbständige im Handwerk wegen angeblicher “gezielter Unterbietungsstrategien” angegriffen. Dadurch würde der Wettbewerb verzerrt. Ein vorgeschobener Grund.

In Wirklichkeit dürfte es um den Machterhalt gehen. Natürlich auch darum, unliebsame Konkurrenten vom Markt zu drängen. Das gilt für den ZDH. Der vertritt die größeren Handwerksbetriebe. Und die wollen sich über den Gesetzgeber einen Vorteil gegenüber Einzelunternehmern verschaffen. Sowohl der DGB als auch der ZDH haben großen Einfluss auf die Politik.

Es mag so aussehen, als gingen die beiden Großorganisationen gegen kleine Einzelunternehmer im Handwerk vor. Doch sie stellen Forderungen an den Gesetzgeber. Diese Forderungen gehen darüber hinaus, was bisher in Bezug auf Scheinselbständigkeit geregelt wurde. Die Rechtsunsicherheit wird damit nicht vermieden. Aber es könnte dazu kommen, dass es kaum mehr möglich sein wird, als Solo-Selbständiger, egal in welchem Zusammenhang, am Markt aufzutreten.

Auswirkungen

Im Endeffekt heißt das, es wird weniger Selbständige geben. Trotzdem werden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Das wäre ein Rückschritt. Durch Solo-Selbständigkeit wird der Markt belebt und bleibt innovativ. Nach der Durchsetzung der im Positionspapier aufgestellten Forderungen, wird die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft leiden.

Es steht leider zu befürchten, dass sich die Regierung dieser Lobby beugt. Bisher war es immer so, dass egal welche Regierung, vor solchen Lobbys eingeknickt sind. In diesem Fall sind es Gewerkschaften, die sich mit einem Unternehmerbund zusammengetan haben, um weitgehend nur noch abhängige Arbeit zu etablieren. Das wird auch Auswirkungen auf die innovative Gründerszene haben. Die Menschen sollten doch darin gefördert werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wichtig ist es daher, sich an Aktion zu beteiligen, die sich dem Angriff dieser unheiligen Allianz entgegenstellen. Für die IT-Freelancer empfehle ich den DBITS, den Deutschen Bundesverband Informationstechnologie für Selbständige: https://www.dbits.it/dbits/mitglied-werden/.

Hier die beiden wichtigen Artikel des VGSD zum Thema:

In beiden Artikeln sind weitere Quellen und Dokumente verlinkt.

Neue Blogbeiträge in der vergangenen Woche:

Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2020“ (SOLCOM)

SOLCOM hat selbständige IT-Profis nach ihrer Meinung befragt, wie sich der Projektmarkt im Jahr 2020 entwickeln wird. Die Ergebnisse der Studie sind in diesem Artikel zusammengefasst: https://www.freiberufler-blog.de/marktstudie-ausblick-auf-den-projektmarkt-2020/

Corona-Virus: Entschädigung bei Quarantäne (VGSD)

Auf der VGSD-Seite habe ich einen Artikel gefunden, der beschreibt, wie auch Freiberufler einen eventuellen Verdienstausfall durch Quarantäne entschädigt bekommen können.

Corona-Virus: Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt – https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

Acht Strategien für ein empathisches Führungsverhalten (HAYS)

Auch als Freiberufler oder Selbständiger ist es hilfreich zu wissen, wie man sich in Führungssituationen verhalten kann. Dieser Artikel gibt darüber Auskunft: https://blog.hays.de/acht-strategien-fuer-ein-empathisches-fuehrungsverhalten/

Das war’s für heute. Angenehme und stressfreie 10. Woche 2020.

Meine 8. Woche 2020 im Rückblick

Die vergangenen sieben Tage werden mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben. So überraschend hat sich meine Akquise bislang selten entwickelt. Außerdem hatte ich ungewöhnlich viele aussichtsreiche Projektangebote gleichzeitig. So darf es gerne häufiger ablaufen. Ich wünsche allen Selbständigen ebenso viel Erfolg beim Akquirieren von Geschäften.

Nachdem ich letztes Wochenende die unterschiedlichen Optionen durchgegangen war, entschied ich, ein Angebot für eines der Projekte anzunehmen, bei denen ich mich vorgestellt hatte. Wer mir den zuerst einen unterschriftsreifen Vertrag vorlegt, bekommt meine Zusage. Vorausgesetzt, einer der Anbieter entschloss sich dazu, mir den Zuschlag zu geben.

Der weitere Verlauf nach einer Vorstellung beim Kunden bleibt unvorhersehbar. Es gibt für eine Stelle fast immer mehr als einen Kandidaten. Das Feedback zu beiden Interviews war positiv. Es bestand die Chance darauf, einen Vertrag zu bekommen. Eine Absage wäre genauso normal. Als IT-Freelancer werde ich ähnlich den Bewerbern für eine Festanstellung auf meine Eignung geprüft. Das ist für beide Seiten wichtig. Denn wir binden uns für eine definierte Zeit aneinander.

Einer der Vorteile, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist die Freiheit, zu bestimmen, welches Angebot ich annehme. Ein Luxus, den viele Selbständige nicht erleben. Das ist mir bewusst. Selbstbestimmt seiner Berufung nachzugehen, halte ich für einen Vorzug, der bei Angestellten selten zu finden ist.

Wann kommt eine Zusage?

Am Dienstagvormittag kam ein Anruf der zuständigen Bearbeiterin der Vermittlungsfirma. Der Anbieter einer der beiden mir angebotenen Positionen wolle am Mittwoch bekanntgeben, ob ich die Stelle bekomme. Ich nenne es Projekt 2, weil es mein zweites Interview war. So weit, so normal. Auf die Frage, ob bei mir noch Rückmeldungen zu Projektstellen ausstünden, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass ich auf ein Feedback zu einem anderen Job wartete.

Das Vorstellungsgespräch für das Projekt 1 lag schon eine Weile zurück. Der vereinbarte Entscheidungstermin war ein paar Tage überschritten. Meine Nachfrage hatte ergeben, dass sich der zuständige Mitarbeiter leider nicht gemeldet hätte. Das klang wenig ermutigend. Verlässlichkeit ist für mich bedeutsam.

Die Mitarbeiterin der Vermittlerfirma beteuerte, dass über ihre Firma vermittelte Kollegen sich bei diesem Unternehmen wohlfühlen. Okay, ich hatte ja gesagt, dass es für mich in Ordnung wäre, dort zu arbeiten. Ich stufte die Priorität für Projekt 1 herab.

Es war ein weiteres, ein drittes Vorstellungsgespräch (Projekt 3) geplant. Dieser Termin lag jedoch fast eine Woche in der Zukunft. Hier ebenfalls ein zwiespältiges Gefühl. Wer eine Stelle besetzen will, sollte sich nicht allzu lange Zeit lassen. Ein Thema, das ich später in einem Artikel aufgreifen werde.

Solche „Hängepartien“ mag ich nicht. Sie untergraben mein Vertrauen. Und Vertrauen ist wichtig, für beide Seiten. Ich möchte eine Position mit einem guten Gefühl antreten. Vorbehalte können eine einvernehmliche Umgangsart miteinander beeinträchtigen.

Vielleicht eine Viertelstunde, nachdem die Vermittlerin mir mitgeteilt hatte, dass Mittwoch die Auswahl des Kandidaten für Projekt 2 erfolgen werde, klingelte mein Smartphone erneut. Der Kunde hat sich für mich entschieden. Ich habe nicht gefragt, warum die Entscheidung plötzlich so zügig und vorzeitig gefallen war.

Der Rest war rasch erledigt. Vorstellungstermin für Projekt 3 abgesagt, Projekt 1 abgelehnt, Zusendung des Vertrags, Vertragsprüfung und elektronische Unterschrift.

Abschied aus dem Projekt

In der vergangenen Woche war ich das letzte Mal bei meinem Kunden in Ostwestfalen. Dessen Projekte habe ich 22 Monate lang begleitet. Letzte Wochen und Abschiede liegen mir nicht. Das läuft schon professionell ab. Aber es gehört in meinen Augen zu den schwierigeren Phasen der Selbständigkeit.

Je länger ich ein Projekt begleite, desto eingehender komme ich mit den Menschen dort in Kontakt. So auch in diesem Fall. Ich fand es schade, dass es für mich nicht weitergehen konnte, weil durch die Verschiebung wesentlicher Projektteile meine Mitarbeit vorerst nicht mehr nötig ist.

Es wäre nicht das erste Projekt, zu dem ich wieder zurückkehren würde. So etwas kann ich schwer vorhersehen. Ist aber nicht relevant, weil ich mich darum kümmern muss, dass ich weiterhin meine Rechnungen begleichen kann. Und solche Verzögerungen dauern oft länger als gedacht.

Darauf zu warten, dass die Projektplanung fertig- und Budgets bereitgestellt werden, liefe für mich auf ein wirtschaftliches Fiasko hinaus. Daher bin ich froh, rechtzeitig ein Anschlussprojekt gefunden zu haben.

Die letzte Woche bei einem Einsatz ist meistens geprägt von Übergaben. Die Sachen, die ich zum Projekt beigetragen habe, müssen übergeben werden. Mein Know-how nehme ich beim Austritt mit. Damit nicht zu viel verloren geht, dokumentiere ich und weise die Mitarbeiter meiner Kunden ein.

Donnerstag war der letzte Tag beim Auftraggeber. Am Freitag habe ich die restlichen Sachen aus der Dienstwohnung zusammengepackt und ins Auto geladen. Dann habe ich die Wohnung zurückgegeben und bin nach Hause gefahren.

Das Ende einer Zeit, die zu den angenehmsten Erfahrungen gehört, die ich bislang sammeln durfte.

Ein Neubeginn?

Meinen neuen Einsatz werde ich in der zweiten März-Woche antreten. Das meine ich jedoch nicht mit „Neubeginn“. Am Samstag saßen wir zusammen, um unser Team zu konstituieren. Mehr soll noch nicht verraten werden.

Es werden viele neue Tätigkeiten und Erfahrungen auf mich zukommen. Ich freue mich darauf. Ein Teil meiner neuen Aktivitäten ist das Schreiben für dieses Blog. Es geht hier um Themen rund um Selbständigkeit und darum, sich miteinander zu vernetzen.

Ich vernetze mich gerne. Für Selbständige halte ich Vernetzung für essentiell. Ein Grund, warum ich diese Rückblicke schreibe, ist mein Entschluss, einen Teil meiner Erfahrungen als selbständiger IT-Berater weiterzugeben.

Ein Unternehmer hat einmal gesagt, seinen Weg zu gehen wäre für ihn weniger umständlich gewesen, hätte er Erfahrungsberichte vom Menschen lesen können. Meine Bloggerei ist mein Versuch, aus dem Leben eines IT-Freelancers zu erzählen. Vielleicht helfen meine Erfahrungen anderen Freelancern.

SOLCOM hat diese Umfrage auf ihre Webseite gestellt. Solche Umfragen finde ich recht nützlich, weil sie mir ein Gefühl für die aktuelle Situation auf dem Markt vermitteln. Und weil eine Umfrage vom Mitmachen lebt, habe ich teilgenommen.

https://www.freiberufler-blog.de/umfrage-die-wirtschaftliche-situation-von-freiberuflern/

Das Ausfüllen geht schnell. Es sind 6 Fragen, die ich beantworten musste. Es geht in der Umfrage um die eigene wirtschaftliche Situation, Einkommen und Einkommensentwicklung und zuletzt noch eine Einschätzung eventuell bevorstehender Risiken.

Vor allem die letzte Frage finde ich wichtig. Das Arbeitsministerium will das mit der Scheinselbständigkeit verbessern. Da wäre es schon gut, wenn die dazu gehörende rechtliche Unsicherheit als Risiko für die eigene Selbständigkeit markiert wird.

Leider steht nicht dabei, wie lange die Umfrage online bleiben wird.

Berater: digital oder analog?

Als IT-Berater schaue ich selbstverständlich auf die rasende Entwicklung digitaler Techniken. Im Hinterkopf immer die Frage, nutzen oder schaden mir die bereits verfügbaren Möglichkeiten? Welchen Einfluss haben sie auf mein Dienstleistungsangebot?

Ich will mir heute drei Plattformen herausgreifen und darüber nachdenken, ob ich mich dazu eingehender informieren sollte. Wenn ja, wie ich eventuellen Auswirkungen auf mein Geschäft begegnen kann. Dazu gehört die Überlegung, welche Anpassungen ich eventuell vornehmen muss.

In jedem Fall halte ich es für notwendig, mir einen umfassenden Eindruck zu verschaffen. Eine oberflächliche Meinung dazu wird mir nicht weiterhelfen. Eine Meinung zu haben ist in Ordnung. Nur werden Meinungen selten der Wirklichkeit gerecht.

Von der ersten Plattform bin ich als externer Berater nicht betroffen. Glaube ich zumindest. Dabei geht es um Mitarbeiterbefragungen. Eine Plattform bietet die Möglichkeit, Unternehmen darüber aufzuklären, an welchen Stellen sich die Mitarbeiter Verbesserungen wünschen.

Das läuft über automatisierte Mitarbeiterbefragungen. Solche Befragungen wurden und werden von Unternehmensberatungen durchgeführt. Die Plattform macht es überflüssig, teure Beraterfirmen zu beauftragen. Mir missfällt dabei, dass ich auf vorgefertigte E-Mails antworten muss. Wenn dann die Antworten nurmehr nach vorformulierten Vorgaben wählbar wären, verginge mir die Motivation, an der Umfrage teilzunehmen.

Eine zweite Plattform könnte Vorteile für mich bringen. Noch habe ich mir sie nicht genau angesehen. Hier geht es um Konkurrenz für Headhunter und eventuell Personal-Recruiter. Viele IT-Selbständige sehen sie als unnötige Parasiten. Da ich weiß, welche Funktion sie für große, international aufgestellte Unternehmen erfüllen, sehe ich es anders.

Bei dieser Neuerung wird der Bewerbungsprozess umgedreht. Unternehmen bewerben sich bei IT-Fachkräften. Ein wenig erinnert mich das an die Datenbanken, in denen sich IT-Freelancer eintragen und dann von Unternehmen gefunden werden. Die haben mir uns unterschiedlichen Gründen bisher nicht behagt.

Ich werde mir Honeypot genauer ansehen und darüber berichten. Bei dem Berliner Startup sehe ich momentan zwei relevante Menüpunkte: „Für Entwickler“ und „Für Arbeitgeber“. Das weist klar auf die Zielgruppen hin. Für mich gibt es dort also noch nichts. Das wird mit Sicherheit kommen. Entweder testen das andere Portale aus, oder Honeypot erweitert sein Angebot.

Das dritte Portal ist richtig interessant für Selbständige in der IT. Um der sogenannten „Arbeitnehmerähnlichen Selbständigkeit“ vorzubeugen, haben viele eine(n) Angestellte(n). Dafür muss ein Lohn gezahlt werden, der deutlich über 450 Euro liegt. Somit fällt Lohnbuchhaltung an. Die ist kompliziert und daher oft teuer.

Hier bietet Payfit Hilfe an. Unter der Überschrift „Digitale Lohnabrechnung für KMUs und Startups“ offeriert das Unternehmen seine Dienstleistungen im Bereich der Lohnabrechnung. Es scheint mir für die IT-Freelancer, die einen Angestellten beschäftigen, ein gute Alternative zu sein.

Bild verlinkt von https://www.it-zoom.de/

Die Hinweise auf die Portale habe ich dem Artikel „Teure Berater oder digitale Alternativen?“ entnommen. Ich habe ihn in der Zeitschrift IT Mittelstand gefunden.

Meine 7. Woche 2020 im Rückblick

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Viel zu tun hat jeder. Daher verzichte ich auf diese Floskel. Es gibt jedoch wieder einiges zu erzählen. In diesem Artikel berichte ich ein wenig über Selbständigkeit, etwas von meiner Akquise und etwas darüber, warum ich unter die Blogger gehe. Das hat im weitesten Sinne auch etwas mit dem Finden von Projektstellen zu tun.

Jedes Mal, wenn ich mich um einen neuen Projektvertrag bemühe, scheint der Aufwand dafür zu explodieren. Vermutlich sind diese unsicheren Phasen zwischen zwei Aufträgen das, was viele Menschen davon abhält, sich als IT-Freelancer selbständig zu machen.

Mein Wochenrückblick – Ein paar Wörter zu dem, wer oder was ich bin und was mir aus meiner 7. Woche des Jahres 2020 berichtenswert erscheint. Klick um zu Tweeten

Als Selbständiger zu arbeiten, scheint nicht für jeden erstrebenswert. Das finde ich persönlich schade. In meinen Augen sollten viel mehr Menschen selbständig arbeiten. Vermutlich wird Selbständigkeit in Zukunft eine größere Rolle spielen. In meinem Blog werde ich mich darum bemühen, dieses Thema etwas eingehender zu behandeln.

An dieser Stelle weise ich auf einen Artikel hin, einen Erfahrungsbericht eines Gründers. Solche Artikel sind in meinen Augen essentiell für das Verständnis von Selbständigkeit. Es reicht in meinen Augen nicht, immer wieder zu sagen, wie wichtig etwas ist.

Warum ich ein Startup gegründet habe und das die richtige Entscheidung war.

Ich glaube, die Menschen sind eher von etwas überzeugt, wenn sie erfahren, wie andere Menschen etwas gemacht haben. Wenn jemand liest, wie ein Anderer es geschafft hat, sein Geschäft aufzubauen und am Laufen zu halten, hat er einen besseren Eindruck davon, was Selbständigkeit bedeuten kann, als wenn er alle möglichen Broschüren zu Unternehmensgründungen durchliest.

Momentan bin ich noch von einem anderen Thema eingenommen; von meiner Akquise. Auch wenn meine Aktivitäten in diesem Zusammenhang noch auf Sparflamme köcheln, ist diesbezüglich schon einiges zu vermelden. Mit Sparflamme meine ich, dass ich mich noch nicht aktiv, also von mir ausgehend, um ein Projekt bemüht habe.

Aktiv um ein Projekt bemühen heißt für mich, dass ich als Erstes alle meine guten Netzwerk-Kontakte anschreibe, eventuell versuche, sie telefonisch zu erreichen.

Im zweiten Schritt schreibe ich alle Vermittlerfirmen an, die es mir wert erscheinen, weil ich die Kommunikation mit ihren Vertretern bisher als gelungen ansehe. Aber vor allem die, mit denen ich bereits erfolgreich zusammengearbeitet habe.

Ein möglicher dritter Schritt ist es, mich auf XING und LinkedIn in den einschlägigen Gruppen umzusehen. Dort werden Gesuche für selbständige Projektunterstützer aufgegeben. Dort finde ich immer wieder neue Ansprechpartner. Allerdings gebe ich zu, dass es nicht so oft bis zu diesem dritten Schritt kommt.

Da einige meiner Kontakte meine Verfügbarkeitsdaten kennen, bekomme ich von ihnen Anfragen, ohne dass ich mich direkt melden müsste. Im Moment laufen bei mir vier Anfragen, bei zweien hatte ich bereits ein telefonisches Vorstellungsinterview. Ein weiteres Vorstellungsgespräch ist als persönliches Treffen geplant.

Zu den Details sind bereits zwei Artikel in Planung. Ich hoffe, ich komme im Laufe der nächsten Woche dazu. Denn am Wochenende ist ein wichtiger Termin vereinbart, bei dem es nicht um Akquise geht. Es geht vielmehr um Selbständigkeit in einem weiteren Sinne. Ich werde darüber nächste Woche berichten.

Wie am Anfang dieses Posts bereits angedeutet, will ich noch etwas darüber sagen, warum ich angefangen habe, zu bloggen. Es nicht mein erster Versuch. Doch für diesen Anlauf habe ich mich schon längere Zeit mit diesem Gedanken beschäftigt und mich darauf vorbereitet.

Mit dem Bloggen hoffe ich, meine Fähigkeiten besser herauszustellen. Ich rede von meinem Können, das mich befähigt, Kunden in ihren Projekten zu unterstützen. Es wird eine kleine Reise, bei der über die schriftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, mir besser über meine Stärken bewusst werde.

Es ist ein Allgemeinplatz, dass die Zeiten sich ändern. Sie ändern sich seit ein paar Jahren so schnell, dass es mir notwendig erscheint, mich eingehend mit den Veränderungen zu beschäftigen, damit ich mit ihnen Schritt halten kann. Daher auch mein folgender Hinweis.

Es gibt einen Artikel, der schon 2018 veröffentlicht wurde. Markus K. Reif schreibt unter dem Titel „CV ist tot, das Bewerbungsgespräch übrigens auch“ darüber, wohin sich das Recruiting entwickeln wird oder bereits teilweise entwickelt hat.

Dort schreibt er unter anderem: „Der Lebenslauf ist eine starre Darstellung, wo Sie in Ihrem Leben waren. Interessant ist doch, was Sie geleistet haben, was Sie erreicht haben, was Sie relevant macht für Ihren gewünschten Arbeitgeber, welches Potenzial und Talent in Ihnen wohnt, um die Aufgabe für die Zukunft erfolgreich zu gestalten.“

Auch wir IT-Selbständige müssen uns mit dem Recruiting-Prozess auseinandersetzen. Unsere Lebensläufe, Profile oder CVs werde bereits heute von Programmen nach bestimmten Schlagwörtern durchsucht. Kommen diese Wörter häufig genug vor, kommt der Kandidat für ein Vorstellungsgespräch infrage.

Wie weiter oben bereits erläutert, durchlaufen wir selbständigen Berater ebenfalls eine Art Bewerbungsprozess. Auch für uns ist es entscheidend, wie wir mit unserem Profil auftreten und wie wir uns in einem Vorstellungsgespräch schlagen. An dieser Stelle will ich sagen, dass in meinen beiden letzten Vorstellungsgesprächen hinterfragt wurde, was ich zu leisten vermag.

Die Zeit der CVs scheint mir daher noch nicht vorbei. Dennoch halte ich es für Selbständige wichtig, sich zu informieren und auf neue Situationen möglichst frühzeitig einzustellen und vorzubereiten. Ich werde es tun und darüber berichten. Einen ersten Artikel dazu habe ich bereits geschrieben. Ich hoffe, ihn im Laufe der Woche so weit zu überarbeiten, dass ich ihn veröffentlichen kann.

Es ist nicht sicherer, sein Passwort häufig zu ändern

Vor etwas mehr als fünf Jahren habe ich im Blog von DeutschTweetor den Artikel veröffentlicht: „Regelmäßig Passwörter ändern … ist das wirklich sicherer?“ Da ich dort den Artikel bereits offline genommen habe, hier die leicht überarbeitete Version.

Ich nehme den Artikel „Bundesamt hält regelmäßigen Passwortwechsel nicht mehr für notwendig“ aus dem ZEIT-Magazin zum Anlass, meinen Artikel leicht zu überarbeiten und erneut zu veröffentlichen.

Das Titelbild übernehme ich vom alten Artikel, um an das Look & Feel von DeutschTweetor zu erinnern. Und natürlich auch, weil ich bequem bin und es für mich etwas weniger Aufwand bedeutet. Und nun der leicht überarbeitete Text, den ich im Januar 2015 veröffentlicht hatte.

Passwörter sind immer ein Thema. Regelmäßig lese ich Berichte, wie einfach man an die Passwörter der Leute kommen kann. Sehr viele machen es sich einfach und nehmen leicht zu erratende Begriffe oder Zahlenfolgen. Im Prinzip sollte aber langsam jeder Nutzer begriffen haben, dass ein Passwort auch heftigen Hacker-Attacken gewachsen sein muss.

Der Name einer Person, die einem nahesteht, oder der eines Haustieres, eventuell gekoppelt mit einer Jahreszahl, reicht als Passwort sicher nicht mehr aus. Außerdem sollte jeder Account im Web mit einem eigenen Passwort gesichert sein. Zu guter letzt wird immer wieder darauf hingewiesen, man solle seine Passwörter alle paar Monate ändern. Der zuletzt genannte Punkt ist mein heutiges Thema.

Zwang zur Änderung von Passwörtern

In vielen Firmen ist es inzwischen Pflicht oder besser gesagt ein per Programm gesteuerter Zwang, das Passwort alle zwei bis drei Monate zu erneuern. Dabei wird inzwischen oft sogar überprüft, ob sich auch genügend Zeichen verändert haben.

Durch die vielen unterschiedlichen Zugänge zu Programmen und Intranet-Seiten allein in einer Firma sehen sich viele Mitarbeiter bei der Vorstellung überfordert, sich alle Passwörter merken zu müssen. Daher gibt es inzwischen häufig Tools, mit denen die Passwörter verwaltet werden, und die sie automatisch einsetzen. Eine bequeme Sache, solange alles reibungsfrei läuft.

Mehr Sicherheit durch regelmäßige Änderungen der Passwörter?

Seit vielen Jahren ist es üblich, von den Anwendern regelmäßig eine Änderung der Passwörter zu verlangen beziehungsweise zu erzwingen. Jedesmal, wenn irgendwo Passwörter geklaut wurden, lese ich diese Empfehlung. Angeblich verschafft man sich dadurch mehr Sicherheit. Aber ist das wirklich so?

Ich will einmal die unterschiedlichen Methoden betrachten, wie Passwörter ausgespäht werden.

Die beste Methode, an Passwörter zu kommen ist sicherlich der virtuelle „Einbruch“ in ein großes Portal, das viele Mitglieder aufweist. Am lohnenswertesten wäre sicher Facebook.

Datendiebstahl bei großen Portalen

Wenn Ihr Passwort über einen solchen Diebstahl in die falschen Hände gelangt, ist es absolut gleichgültig, wie sicher das Passwort ausgedacht war. Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, die das Passwort sicherer machen sollten, halten die Diebe nicht davon ab, es im Klartext lesen zu können.

Auch wenn aktuelle Supercomputer etwa 10.000 Jahre brauchen sollten, um es zu knacken, die Diebe kennen es jetzt und können Ihnen damit Schaden zufügen. Da ist es auch völlig unerheblich, ob Ihr Passwort seit 7 Jahren besteht oder ob sie es eine Stunde vor den Datenklau geändert haben. Die Änderung hat es nicht sicherer gemacht.

Phishing

Phishing ist eine weitere beliebte Methode, Ihnen Ihr Passwort abzuluchsen. Wären die Passwort-Phisher nicht erfolgreich, fände ich weit weniger Phishing-Mails in meinem elektronischen Briefkasten. Wenn ich auf eines der oft gut gefälschten Mails hereingefallen bin, ist mein Passwort in den falschen Händen.

Auch hier ist es völlig unerheblich, ob ich es einen Tag oder 10 Jahre vorher zuletzt erneuert habe. In eine ähnliche Kategorie fallen Passwörter, die unter die Tastatur oder gar an den Bildschirm geklebt wurden, weil man sich so schwer all die vielen Passwörter merken kann. Genauso steht es um die vom Kollegen über die Schulter ausgespähten oder ihm freiwillig überlassenen Passwörter. Ein regelmäßiges Ändern hilft hier absolut nichts.

Passwörter ändern nach Datendiebstahl

In welchen Fällen hilft das regelmäßige Auswechseln von Passwörtern? Um ehrlich zu sein, mir fällt kein Fall ein. Denkbar wäre für mich allenfalls eine Situation, in der jemand unsichere Passwörter verwendet, die sein soziales Umfeld vergleichsweise leicht erraten kann. Aber genau solche Passwörter sollte keiner mehr verwenden.

Natürlich sollten Sie ihr Passwort ändern, sobald Sie erfahren, dass in einem auch von Ihnen genutzten Portal eingebrochen wurde. Auf jeden Fall dann, wenn bei diesem Einbruch Passwörter erbeutet wurden. Darüber wird regelmäßig in den Social Media oder allgemein im Internet berichtet. Solche Diebstähle erfolgen jedoch kaum in einer festgelegten Abfolge von zwei oder drei Monaten.

Die Anwender schulen

Manche Firmen erlauben leider keine Sonderzeichen und begrenzen Passwörter auf die Länge von acht Zeichen. Eine Bruteforce-Attacke dürfte solche schlecht geschützten Zugänge recht schnell knacken. Auch da hilft das Wechseln der Passwörter wieder recht wenig.

Ich plädiere für Schulungsmaßnahmen, die den Leuten einerseits zeigen, wie anfällig einfach gestrickte Passwörter sein können. Andererseits sollten Methoden gelehrt und ihnen an die Hand gegeben werden, mit denen die „sichere“ Erstellung von Passwörtern ganz einfach geht.

Vor allem sollte auch das Bewusstsein geschaffen werden, wie gefährlich es ist, unsichere Passwörter zu verwenden oder sichere Passwörter auf einem Zettel unter der Tastatur zu verwahren.

Passwort-Generatoren und Passwort-Safes

Es gibt auch genügend Werkzeuge, die eine Generierung von komplexen Passwörtern unterstützen, die sie sicher speichern und bei Bedarf in die Eingabemaske einsetzen lassen können, etwa Keypass. Auch Internetgestützte Passwort-Generatoren und -Safes wie Lastpass kommen in Frage.

Große Firmen haben sich in der Regel eine eigene Lösung einfallen lassen und implementiert. Allen anderen empfehle ich Keypass, das auf dem eigenen Rechner installiert wird. Das kostenlose Programm ist auf Englisch, es gibt dazu jedoch deutsche Sprachdateien, die Sie sich installieren können. Es gibt weitere Lösungen, etwa den Stegano Passwort-Manager. Die 20 Euro sind sicherlich eine lohnende Investition.

Wer mit mehreren Rechnern, Tablets und Smartphones arbeitet, sollte sich überlegen, Lastpass zu nutzen. Für einen Dollar monatlich erhalten Sie die Möglichkeit von all Ihren Geräten sicher auf Ihre Passwörter zugreifen zu können. Auch hier gibt es Alternativen. Sehen Sie sich um.

Fazit

Regelmäßig Ihr Passwort zu ändern, bringt so gut wie keinen besseren Schutz und erhöht damit auch nicht die Sicherheit Ihrer Online-Zugänge. Sparen Sie sich das. Setzen Sie besser Passwort-Generatoren und Passwort-Safes ein. Die meisten Tools können beides.

Erstellen Sie Passwörter, die nur sehr schwer zu knacken sind. Damit sind Sie viel eher auf der sicheren Seite als mit dem regelmäßigen Ändern Ihrer Passwörter.

Vergessen Sie aber niemals, Ihre Passwörter zu ändern, sobald Sie erfahren, dass bei einem Anbieter eingebrochen wurde, bei dem auch Sie ein Konto haben.

Überlegen Sie auch, ob Sie nicht an einer 2-Wege Authentifizierung teilnehmen wollen. Das wird inzwischen von vielen Portalen – auch Twitter – angeboten und ist sehr zu empfehlen.

Meine 6. Woche 2020 im Rückblick

Eine turbulente Woche liegt hinter mir. Es ist nun absolut sicher, dass mein derzeitiger Projektvertrag nicht verlängert wird. Das Budget für das laufende Projekt ist bis zur Klärung einiger Rahmenbedingungen eingefroren.

Sollte ein neues Budget für das Projekt bereitgestellt werden, könnte es auch für mich weitergehen. Doch die Ampeln bleiben bis auf weiteres auf Gelb geschaltet. Kein letztendlicher Stop aber auch keine Freigabe in absehbarer Zeit.

Ich habe das Projekt gemocht. Vor allem das Team gehört zu den angenehmsten, die ich im Laufe meiner Selbständigkeit unterstützen durfte. Alle „Kollegen“ sind sehr verbindlich und kooperativ. Ich werde sie vermissen.

Leider kann ich weder darauf vertrauen, dass dieses Projekt weitergeht, noch kann ich so lange warten, bis eine Entscheidung gefällt ist. Erfahrungsgemäß kann so etwas lange dauern. Die Zukunft liegt in einem undurchsichtigen Nebel. Keiner weiß, was wirklich kommen wird.

Und so werde ich den Mühlenkreis in Ostwestfalen wieder verlassen. Es war die 10. Station, seit ich mich vor einundzwanzigeinhalb Jahren selbständig gemacht habe. Das ergibt im Schnitt eine etwa zweijährige Verweildauer pro Projekt/Kunde.

Ich bin nun wieder auf der Suche nach einem neuen Auftrag. Meine Profile auf Deutsch und Englisch habe ich aktualisiert. Sie können Sie bei Bedarf von dieser Seite herunterladen:

Profil-Download – PDF-Format

Umzug in Etappen

Wenn mein Einsatz für einen Kunden sehr lange dauert, wie in diesem Fall, suche ich mir eine möblierte Wohnung auf Zeit. Das ist mir lieber, als im Hotel zu übernachten. In Ostwestfalen war es nicht einfach, eine solche „Dienstwohnung“ zu finden.

Ich hatte eine kleine Wohnung in Lübbecke gefunden. Erstaunlich, was ich im Laufe einiger Monate in einer Wohnung anhäufen kann. Das passiert mir jedes Mal. Wenn ich denke, es fehlt etwas, wird es von zuhause mitgenommen.

Der Aufwand, einen Transporter für den Umzug zu leihen, scheint mir zu hoch für das Wenige, das nun zu transportieren ist. Auf der anderen Seite ist es zu viel für meinen Wagen.

Ich bin nun also dabei, jede Woche einen Teil meiner Habe in mein Auto zu packen und zurückzutransportieren. Ende Februar werde ich die Wohnung von meinen Sachen befreit und zurückgegeben haben.

Verhandlungsstand

Auch wenn ich es erst heute richtig öffentlich mache, dass ich mir wieder einen Auftrag suche, stehe ich bereits in Verhandlungen um Projektaufträge. Ich habe bereits auf Ausschreibungen geantwortet. Allerdings finde ich es dieses Mal teilweise sehr ernüchternd, wie Recruiting-Firmen mit solchen Ausschreibungen und vor allem der Kommunikation dazu umgehen.

Darüber werde ich zu gegebener Zeit – nach abgeschlossener Akquisephase – berichten. Es geht mir keineswegs darum, auf irgendjemanden mit dem Finger zu zeigen. Ich will nur dokumentieren, wie momentan auf dem Markt miteinander umgegangen wird. Selbstverständlich weiß ich, dass ich meine Erfahrungen nicht verallgemeinern kann.

Ich wünsche mir eine klarere Kommunikation von so manchem Mitarbeiter einer Vermittlerfirma. Momentan könnten da große Missverständnisse aufkommen, die dazu führen, sich gegenseitig wenig wertzuschätzen. Mir ist es daher wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren, und wenn möglich Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Was mich nachdenklich stimmt

Nachdenklich ist sehr milde ausgedrückt. Ich war erschrocken, als ich hörte, dass ein mit Unterstützung von rechts außen gewählter Ministerpräsident seine Wahl angenommen hat. Und das in einem Bundesland, in dem der oberste Rechtsaußen sich nicht nur manchmal als den zukünftigen großen Mann sieht.

Ich verzichte hier auf Namen, weil mir der Personenkult widerstrebt, den die Presse inzwischen immer deutlicher betreibt. Die Zeit der Helden ist in meinen Augen vorbei. Kein einziger Mensch kann alleine etwas bewegen. Daher sind in meinen Augen auch solche Aussagen lästig wie etwa: „Ein Parteivorsitzender muss seine Partei im Griff habe.“ Parteivorsitzende sind keine Diktatoren.

Zurück zum Spielchen, das den Parteien der undefinierbaren „bürgerlichen Mitte“ gerade misslungen ist. Wer gedacht hat, die Politikerverdrossenheit könne nicht mehr gesteigert werden, bekommt eine Lehrstunde darüber, wie es doch noch geht.

Was die Eliten der Politik hier betreiben, ist mehr als fragwürdig. Ich zumindest frage mich, ob denen die Demokratie weniger wert ist, als ihre Möglichkeit an der Macht teilzuhaben. Solche Aktivitäten werden das Land spalten. Den Schaden wird die Bevölkerung ausbaden. Ich hoffe, ich irre mich mit meinen Schlussfolgerungen.

Hinweise auf lesenswerte Artikel

Ich wollte endlich anfangen, Artikel zu empfehlen, die für IT-Freelancer interessant sein könnten. Dazu müsste ich mir noch eine Struktur überlegen und im Blog einrichten, in der ich solche Artikelhinweise ablegen kann.

Diese Hinweise werden kommen. Momentan finden sich lesenswerte Artikel nur auf meinem Twitter-Account HeinerTenz. Meine Facebook-Seite will ich ebenfalls mit Hinweisen bestücken. Dazu sollen auch XING und LinkedIn kommen.

Ich hatte vor vielen Jahren eine XING-Gruppe ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren habe ich sie nicht mehr aktiv betreut. Nun überlege ich, sie wieder zu reaktivieren. Sicher bin ich noch nicht. Denn ich habe mich zur Übernahme eines Amtes durchgerungen, bei dem ich noch nicht weiß, wie stark es meine Aufmerksamkeit erfordern wird.

Stop mit dem Drumherumreden. Ich bin noch nicht in der Lage, eine Übersicht von interessanten Artikeln zu erstellen. Das wird noch etwas warten müssen. Ich nehme mir aber vor, in regelmäßigen Abständen Artikel vorzustellen, die in der einen oder anderen Weise für IT-Freiberufler interessant sein könnten.

Es ist ein Angebot, aus dem sich jeder heraussuchen kann, was sie oder ihn am meisten interessiert. Einfach lesen, was gefällt und mir sagen, ob ich das Richtige gefunden habe oder worauf ich in Zukunft achten soll.

Bis demnächst.

Aus- und Einblicke – Folge 1

Unter dieser Überschrift schreibe ich über dieses Blog. An der „über mich“-Seite arbeite ich noch, genauso wie an der „über das Blog“-Seite. Ich habe mich dazu durchgerungen, einfach mit dem Bloggen zu beginnen. Eine Art Visitenkarte im Web zu hinterlassen, reicht mir nicht mehr. Neues auszuprobieren war immer eine meiner großen Leidenschaften. Das wird sich vermutlich nicht mehr ändern.

Nun habe ich bereits ein paar Artikel geschrieben und veröffentlicht. Ich lasse sie einfach stehen. Und so neu ist meine Art zu schreiben auch wieder nicht, als dass ich einen klaren Schnitt machen müsste.

Mein nächster Ansatz

Auf jeden Fall will ich erreichen, dass ich mir eine neue Art erarbeite, öffentlich aufzutreten und meine Dienstleistungen anzubieten. Mit dem regelmäßigen Schreiben von Artikeln will ich außerdem besser lernen, mich schriftlich auszudrücken. Das hat in den letzten Jahren leider stark nachgelassen.

Durch die Eile beim Schreiben habe ich mir angewöhnt, nachlässig zu sein. Das schlägt leider immer wieder durch. Nun begebe ich mich in eine Art Abenteuer. Auf der einen Seite werde ich eine Art Tipp-Sammlung aufbauen. Gestern kam mein erster diesbezüglicher Tipp raus.

Tipp-Sammlung für IT-Freelancer

Natürlich kann jeder Google benutzen und selbst solche Artikel finden. Über die letzten Jahre gesehen fand ich es mühsam, mir immer wieder die unterschiedlichsten Artikel zur Scheinselbständigkeit zusammenzusuchen. Diese Idee mit der Tipp-Sammlung reift also bereits seit einiger Zeit in mir.

Auf der anderen Seite will ich versuchen, ein Bild von mir zu malen, das meine Fähigkeiten auf eine Art darzustellen vermag, die weit über das Aufzählen meiner Tätigkeiten und Projektstationen hinausgeht.

Meine Erfahrungen

Dazu habe ich auch eine Menge Erfahrung einzubringen. Um jedoch die Anonymität sowohl meiner Kollegen als auch der Projekte zu wahren, werde ich die Geschichte etwas umdichten. Die Essenz wird allerdings immer enthalten bleiben. Es geht mir nur darum, den Zusammenhang mit Personen und Unternehmen zu verschleiern.

Das war es für heute. Mehr gibt es regelmäßig in diesem Blog. Einfach immer wieder vorbeischauen oder auf Twitter verfolgen, ob es wieder einen neuen Artikel gibt. Auf LinkedIn und Facebook werde ich ebenfalls anzeigen, sobald ein neuer Artikel erschienen ist.

Drei Arten der Akquise für IT-Freelancer

Es kann nie schaden, sich mit Eigenvermarktung und Akquisition zu beschäftigen und dazu Hinweise und Tipps zu sammeln. Inzwischen wissen das alle IT-Freelancer? Alle? Nun ja, mir begegnen immer wieder welche, denen ich Artikel wie den vorliegenden gerne empfehle.

Der Autor empfiehlt im Artikel, wie der Titel bereits verrät, drei Arten der Akquise. Der Fokus liegt dabei auf einer eigenen Akquise. Der Unterschied wäre Akquise über Vermittler oder Recruitingfirmen. In einigen Fällen, beispielsweise bei international tätigen Unternehmen, funktioniert die Akquise nur über die sogenannten „preferred vendors“, wie dort die Recruiter genannt werden.

Die drei vorgestellten Methoden bilden die Basis, das kleine Einmaleins der Projektakquise.

Zuerst bespricht der Autor die unterschiedlichen Arten der Online-Akquise in ihren unterschiedlichen Ausprägungen:

  1. Profil in einer oder allen Online-Plattformen.
  2. Profil in den Social Media und aktive Teilnahme an berufsspezifischen Gruppen.
  3. Eigene Website als Visitenkarte.

Als Nächstes geht es um Akquisition durch Kundenbindung. Dies ist ein wichtiger Baustein bei der Eigenakquise. Keinesfalls den Aufwand scheuen, diese Methode kann sehr effektiv sein.

Beiläufige Akquisition. Diese Art der Projektakquise wird wohl nicht jedem liegen. Da jedoch jeder Mensch seine eigene Art finden sollte, wie er seine Projekte an Land zieht, besteht hier eine weitere Alternative.

Der Artikel ist ein High-Level-Überblick. Jeder darf sich nach dem Lesen überlegen, wie sie oder er die vorgeschlagenen Methoden verwirklicht. Ein paar eingehende Überlegungen helfen sicherlich.

In meiner Laufbahn als Selbständiger begegnen mir leider immer wieder Freelancer, die, was die Akquise betrifft, oft erst dann aufwachen, wenn das bisher erwirtschaftete Geld langsam ausgeht.

Daher empfehle ich, rechtzeitig mit der Akquise zu beginnen. Da ich momentan in eine Akquisephase gelange, habe ich mir vorgenommen, meine Anstrengungen in diesem Blog wiederzugeben. Vielleicht hilft es jemandem.