Meine 8. Woche 2020 im Rückblick

Die vergangenen sieben Tage werden mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben. So überraschend hat sich meine Akquise bislang selten entwickelt. Außerdem hatte ich ungewöhnlich viele aussichtsreiche Projektangebote gleichzeitig. So darf es gerne häufiger ablaufen. Ich wünsche allen Selbständigen ebenso viel Erfolg beim Akquirieren von Geschäften.

Nachdem ich letztes Wochenende die unterschiedlichen Optionen durchgegangen war, entschied ich, ein Angebot für eines der Projekte anzunehmen, bei denen ich mich vorgestellt hatte. Wer mir den zuerst einen unterschriftsreifen Vertrag vorlegt, bekommt meine Zusage. Vorausgesetzt, einer der Anbieter entschloss sich dazu, mir den Zuschlag zu geben.

Der weitere Verlauf nach einer Vorstellung beim Kunden bleibt unvorhersehbar. Es gibt für eine Stelle fast immer mehr als einen Kandidaten. Das Feedback zu beiden Interviews war positiv. Es bestand die Chance darauf, einen Vertrag zu bekommen. Eine Absage wäre genauso normal. Als IT-Freelancer werde ich ähnlich den Bewerbern für eine Festanstellung auf meine Eignung geprüft. Das ist für beide Seiten wichtig. Denn wir binden uns für eine definierte Zeit aneinander.

Einer der Vorteile, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist die Freiheit, zu bestimmen, welches Angebot ich annehme. Ein Luxus, den viele Selbständige nicht erleben. Das ist mir bewusst. Selbstbestimmt seiner Berufung nachzugehen, halte ich für einen Vorzug, der bei Angestellten selten zu finden ist.

Wann kommt eine Zusage?

Am Dienstagvormittag kam ein Anruf der zuständigen Bearbeiterin der Vermittlungsfirma. Der Anbieter einer der beiden mir angebotenen Positionen wolle am Mittwoch bekanntgeben, ob ich die Stelle bekomme. Ich nenne es Projekt 2, weil es mein zweites Interview war. So weit, so normal. Auf die Frage, ob bei mir noch Rückmeldungen zu Projektstellen ausstünden, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass ich auf ein Feedback zu einem anderen Job wartete.

Das Vorstellungsgespräch für das Projekt 1 lag schon eine Weile zurück. Der vereinbarte Entscheidungstermin war ein paar Tage überschritten. Meine Nachfrage hatte ergeben, dass sich der zuständige Mitarbeiter leider nicht gemeldet hätte. Das klang wenig ermutigend. Verlässlichkeit ist für mich bedeutsam.

Die Mitarbeiterin der Vermittlerfirma beteuerte, dass über ihre Firma vermittelte Kollegen sich bei diesem Unternehmen wohlfühlen. Okay, ich hatte ja gesagt, dass es für mich in Ordnung wäre, dort zu arbeiten. Ich stufte die Priorität für Projekt 1 herab.

Es war ein weiteres, ein drittes Vorstellungsgespräch (Projekt 3) geplant. Dieser Termin lag jedoch fast eine Woche in der Zukunft. Hier ebenfalls ein zwiespältiges Gefühl. Wer eine Stelle besetzen will, sollte sich nicht allzu lange Zeit lassen. Ein Thema, das ich später in einem Artikel aufgreifen werde.

Solche „Hängepartien“ mag ich nicht. Sie untergraben mein Vertrauen. Und Vertrauen ist wichtig, für beide Seiten. Ich möchte eine Position mit einem guten Gefühl antreten. Vorbehalte können eine einvernehmliche Umgangsart miteinander beeinträchtigen.

Vielleicht eine Viertelstunde, nachdem die Vermittlerin mir mitgeteilt hatte, dass Mittwoch die Auswahl des Kandidaten für Projekt 2 erfolgen werde, klingelte mein Smartphone erneut. Der Kunde hat sich für mich entschieden. Ich habe nicht gefragt, warum die Entscheidung plötzlich so zügig und vorzeitig gefallen war.

Der Rest war rasch erledigt. Vorstellungstermin für Projekt 3 abgesagt, Projekt 1 abgelehnt, Zusendung des Vertrags, Vertragsprüfung und elektronische Unterschrift.

Abschied aus dem Projekt

In der vergangenen Woche war ich das letzte Mal bei meinem Kunden in Ostwestfalen. Dessen Projekte habe ich 22 Monate lang begleitet. Letzte Wochen und Abschiede liegen mir nicht. Das läuft schon professionell ab. Aber es gehört in meinen Augen zu den schwierigeren Phasen der Selbständigkeit.

Je länger ich ein Projekt begleite, desto eingehender komme ich mit den Menschen dort in Kontakt. So auch in diesem Fall. Ich fand es schade, dass es für mich nicht weitergehen konnte, weil durch die Verschiebung wesentlicher Projektteile meine Mitarbeit vorerst nicht mehr nötig ist.

Es wäre nicht das erste Projekt, zu dem ich wieder zurückkehren würde. So etwas kann ich schwer vorhersehen. Ist aber nicht relevant, weil ich mich darum kümmern muss, dass ich weiterhin meine Rechnungen begleichen kann. Und solche Verzögerungen dauern oft länger als gedacht.

Darauf zu warten, dass die Projektplanung fertig- und Budgets bereitgestellt werden, liefe für mich auf ein wirtschaftliches Fiasko hinaus. Daher bin ich froh, rechtzeitig ein Anschlussprojekt gefunden zu haben.

Die letzte Woche bei einem Einsatz ist meistens geprägt von Übergaben. Die Sachen, die ich zum Projekt beigetragen habe, müssen übergeben werden. Mein Know-how nehme ich beim Austritt mit. Damit nicht zu viel verloren geht, dokumentiere ich und weise die Mitarbeiter meiner Kunden ein.

Donnerstag war der letzte Tag beim Auftraggeber. Am Freitag habe ich die restlichen Sachen aus der Dienstwohnung zusammengepackt und ins Auto geladen. Dann habe ich die Wohnung zurückgegeben und bin nach Hause gefahren.

Das Ende einer Zeit, die zu den angenehmsten Erfahrungen gehört, die ich bislang sammeln durfte.

Ein Neubeginn?

Meinen neuen Einsatz werde ich in der zweiten März-Woche antreten. Das meine ich jedoch nicht mit „Neubeginn“. Am Samstag saßen wir zusammen, um unser Team zu konstituieren. Mehr soll noch nicht verraten werden.

Es werden viele neue Tätigkeiten und Erfahrungen auf mich zukommen. Ich freue mich darauf. Ein Teil meiner neuen Aktivitäten ist das Schreiben für dieses Blog. Es geht hier um Themen rund um Selbständigkeit und darum, sich miteinander zu vernetzen.

Ich vernetze mich gerne. Für Selbständige halte ich Vernetzung für essentiell. Ein Grund, warum ich diese Rückblicke schreibe, ist mein Entschluss, einen Teil meiner Erfahrungen als selbständiger IT-Berater weiterzugeben.

Ein Unternehmer hat einmal gesagt, seinen Weg zu gehen wäre für ihn weniger umständlich gewesen, hätte er Erfahrungsberichte vom Menschen lesen können. Meine Bloggerei ist mein Versuch, aus dem Leben eines IT-Freelancers zu erzählen. Vielleicht helfen meine Erfahrungen anderen Freelancern.

SOLCOM hat diese Umfrage auf ihre Webseite gestellt. Solche Umfragen finde ich recht nützlich, weil sie mir ein Gefühl für die aktuelle Situation auf dem Markt vermitteln. Und weil eine Umfrage vom Mitmachen lebt, habe ich teilgenommen.

https://www.freiberufler-blog.de/umfrage-die-wirtschaftliche-situation-von-freiberuflern/

Das Ausfüllen geht schnell. Es sind 6 Fragen, die ich beantworten musste. Es geht in der Umfrage um die eigene wirtschaftliche Situation, Einkommen und Einkommensentwicklung und zuletzt noch eine Einschätzung eventuell bevorstehender Risiken.

Vor allem die letzte Frage finde ich wichtig. Das Arbeitsministerium will das mit der Scheinselbständigkeit verbessern. Da wäre es schon gut, wenn die dazu gehörende rechtliche Unsicherheit als Risiko für die eigene Selbständigkeit markiert wird.

Leider steht nicht dabei, wie lange die Umfrage online bleiben wird.

Berater: digital oder analog?

Als IT-Berater schaue ich selbstverständlich auf die rasende Entwicklung digitaler Techniken. Im Hinterkopf immer die Frage, nutzen oder schaden mir die bereits verfügbaren Möglichkeiten? Welchen Einfluss haben sie auf mein Dienstleistungsangebot?

Ich will mir heute drei Plattformen herausgreifen und darüber nachdenken, ob ich mich dazu eingehender informieren sollte. Wenn ja, wie ich eventuellen Auswirkungen auf mein Geschäft begegnen kann. Dazu gehört die Überlegung, welche Anpassungen ich eventuell vornehmen muss.

In jedem Fall halte ich es für notwendig, mir einen umfassenden Eindruck zu verschaffen. Eine oberflächliche Meinung dazu wird mir nicht weiterhelfen. Eine Meinung zu haben ist in Ordnung. Nur werden Meinungen selten der Wirklichkeit gerecht.

Von der ersten Plattform bin ich als externer Berater nicht betroffen. Glaube ich zumindest. Dabei geht es um Mitarbeiterbefragungen. Eine Plattform bietet die Möglichkeit, Unternehmen darüber aufzuklären, an welchen Stellen sich die Mitarbeiter Verbesserungen wünschen.

Das läuft über automatisierte Mitarbeiterbefragungen. Solche Befragungen wurden und werden von Unternehmensberatungen durchgeführt. Die Plattform macht es überflüssig, teure Beraterfirmen zu beauftragen. Mir missfällt dabei, dass ich auf vorgefertigte E-Mails antworten muss. Wenn dann die Antworten nurmehr nach vorformulierten Vorgaben wählbar wären, verginge mir die Motivation, an der Umfrage teilzunehmen.

Eine zweite Plattform könnte Vorteile für mich bringen. Noch habe ich mir sie nicht genau angesehen. Hier geht es um Konkurrenz für Headhunter und eventuell Personal-Recruiter. Viele IT-Selbständige sehen sie als unnötige Parasiten. Da ich weiß, welche Funktion sie für große, international aufgestellte Unternehmen erfüllen, sehe ich es anders.

Bei dieser Neuerung wird der Bewerbungsprozess umgedreht. Unternehmen bewerben sich bei IT-Fachkräften. Ein wenig erinnert mich das an die Datenbanken, in denen sich IT-Freelancer eintragen und dann von Unternehmen gefunden werden. Die haben mir uns unterschiedlichen Gründen bisher nicht behagt.

Ich werde mir Honeypot genauer ansehen und darüber berichten. Bei dem Berliner Startup sehe ich momentan zwei relevante Menüpunkte: „Für Entwickler“ und „Für Arbeitgeber“. Das weist klar auf die Zielgruppen hin. Für mich gibt es dort also noch nichts. Das wird mit Sicherheit kommen. Entweder testen das andere Portale aus, oder Honeypot erweitert sein Angebot.

Das dritte Portal ist richtig interessant für Selbständige in der IT. Um der sogenannten „Arbeitnehmerähnlichen Selbständigkeit“ vorzubeugen, haben viele eine(n) Angestellte(n). Dafür muss ein Lohn gezahlt werden, der deutlich über 450 Euro liegt. Somit fällt Lohnbuchhaltung an. Die ist kompliziert und daher oft teuer.

Hier bietet Payfit Hilfe an. Unter der Überschrift „Digitale Lohnabrechnung für KMUs und Startups“ offeriert das Unternehmen seine Dienstleistungen im Bereich der Lohnabrechnung. Es scheint mir für die IT-Freelancer, die einen Angestellten beschäftigen, ein gute Alternative zu sein.

Bild verlinkt von https://www.it-zoom.de/

Die Hinweise auf die Portale habe ich dem Artikel „Teure Berater oder digitale Alternativen?“ entnommen. Ich habe ihn in der Zeitschrift IT Mittelstand gefunden.

Meine 7. Woche 2020 im Rückblick

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Viel zu tun hat jeder. Daher verzichte ich auf diese Floskel. Es gibt jedoch wieder einiges zu erzählen. In diesem Artikel berichte ich ein wenig über Selbständigkeit, etwas von meiner Akquise und etwas darüber, warum ich unter die Blogger gehe. Das hat im weitesten Sinne auch etwas mit dem Finden von Projektstellen zu tun.

Jedes Mal, wenn ich mich um einen neuen Projektvertrag bemühe, scheint der Aufwand dafür zu explodieren. Vermutlich sind diese unsicheren Phasen zwischen zwei Aufträgen das, was viele Menschen davon abhält, sich als IT-Freelancer selbständig zu machen.

Mein Wochenrückblick – Ein paar Wörter zu dem, wer oder was ich bin und was mir aus meiner 7. Woche des Jahres 2020 berichtenswert erscheint. Klick um zu Tweeten

Als Selbständiger zu arbeiten, scheint nicht für jeden erstrebenswert. Das finde ich persönlich schade. In meinen Augen sollten viel mehr Menschen selbständig arbeiten. Vermutlich wird Selbständigkeit in Zukunft eine größere Rolle spielen. In meinem Blog werde ich mich darum bemühen, dieses Thema etwas eingehender zu behandeln.

An dieser Stelle weise ich auf einen Artikel hin, einen Erfahrungsbericht eines Gründers. Solche Artikel sind in meinen Augen essentiell für das Verständnis von Selbständigkeit. Es reicht in meinen Augen nicht, immer wieder zu sagen, wie wichtig etwas ist.

Warum ich ein Startup gegründet habe und das die richtige Entscheidung war.

Ich glaube, die Menschen sind eher von etwas überzeugt, wenn sie erfahren, wie andere Menschen etwas gemacht haben. Wenn jemand liest, wie ein Anderer es geschafft hat, sein Geschäft aufzubauen und am Laufen zu halten, hat er einen besseren Eindruck davon, was Selbständigkeit bedeuten kann, als wenn er alle möglichen Broschüren zu Unternehmensgründungen durchliest.

Momentan bin ich noch von einem anderen Thema eingenommen; von meiner Akquise. Auch wenn meine Aktivitäten in diesem Zusammenhang noch auf Sparflamme köcheln, ist diesbezüglich schon einiges zu vermelden. Mit Sparflamme meine ich, dass ich mich noch nicht aktiv, also von mir ausgehend, um ein Projekt bemüht habe.

Aktiv um ein Projekt bemühen heißt für mich, dass ich als Erstes alle meine guten Netzwerk-Kontakte anschreibe, eventuell versuche, sie telefonisch zu erreichen.

Im zweiten Schritt schreibe ich alle Vermittlerfirmen an, die es mir wert erscheinen, weil ich die Kommunikation mit ihren Vertretern bisher als gelungen ansehe. Aber vor allem die, mit denen ich bereits erfolgreich zusammengearbeitet habe.

Ein möglicher dritter Schritt ist es, mich auf XING und LinkedIn in den einschlägigen Gruppen umzusehen. Dort werden Gesuche für selbständige Projektunterstützer aufgegeben. Dort finde ich immer wieder neue Ansprechpartner. Allerdings gebe ich zu, dass es nicht so oft bis zu diesem dritten Schritt kommt.

Da einige meiner Kontakte meine Verfügbarkeitsdaten kennen, bekomme ich von ihnen Anfragen, ohne dass ich mich direkt melden müsste. Im Moment laufen bei mir vier Anfragen, bei zweien hatte ich bereits ein telefonisches Vorstellungsinterview. Ein weiteres Vorstellungsgespräch ist als persönliches Treffen geplant.

Zu den Details sind bereits zwei Artikel in Planung. Ich hoffe, ich komme im Laufe der nächsten Woche dazu. Denn am Wochenende ist ein wichtiger Termin vereinbart, bei dem es nicht um Akquise geht. Es geht vielmehr um Selbständigkeit in einem weiteren Sinne. Ich werde darüber nächste Woche berichten.

Wie am Anfang dieses Posts bereits angedeutet, will ich noch etwas darüber sagen, warum ich angefangen habe, zu bloggen. Es nicht mein erster Versuch. Doch für diesen Anlauf habe ich mich schon längere Zeit mit diesem Gedanken beschäftigt und mich darauf vorbereitet.

Mit dem Bloggen hoffe ich, meine Fähigkeiten besser herauszustellen. Ich rede von meinem Können, das mich befähigt, Kunden in ihren Projekten zu unterstützen. Es wird eine kleine Reise, bei der über die schriftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, mir besser über meine Stärken bewusst werde.

Es ist ein Allgemeinplatz, dass die Zeiten sich ändern. Sie ändern sich seit ein paar Jahren so schnell, dass es mir notwendig erscheint, mich eingehend mit den Veränderungen zu beschäftigen, damit ich mit ihnen Schritt halten kann. Daher auch mein folgender Hinweis.

Es gibt einen Artikel, der schon 2018 veröffentlicht wurde. Markus K. Reif schreibt unter dem Titel „CV ist tot, das Bewerbungsgespräch übrigens auch“ darüber, wohin sich das Recruiting entwickeln wird oder bereits teilweise entwickelt hat.

Dort schreibt er unter anderem: „Der Lebenslauf ist eine starre Darstellung, wo Sie in Ihrem Leben waren. Interessant ist doch, was Sie geleistet haben, was Sie erreicht haben, was Sie relevant macht für Ihren gewünschten Arbeitgeber, welches Potenzial und Talent in Ihnen wohnt, um die Aufgabe für die Zukunft erfolgreich zu gestalten.“

Auch wir IT-Selbständige müssen uns mit dem Recruiting-Prozess auseinandersetzen. Unsere Lebensläufe, Profile oder CVs werde bereits heute von Programmen nach bestimmten Schlagwörtern durchsucht. Kommen diese Wörter häufig genug vor, kommt der Kandidat für ein Vorstellungsgespräch infrage.

Wie weiter oben bereits erläutert, durchlaufen wir selbständigen Berater ebenfalls eine Art Bewerbungsprozess. Auch für uns ist es entscheidend, wie wir mit unserem Profil auftreten und wie wir uns in einem Vorstellungsgespräch schlagen. An dieser Stelle will ich sagen, dass in meinen beiden letzten Vorstellungsgesprächen hinterfragt wurde, was ich zu leisten vermag.

Die Zeit der CVs scheint mir daher noch nicht vorbei. Dennoch halte ich es für Selbständige wichtig, sich zu informieren und auf neue Situationen möglichst frühzeitig einzustellen und vorzubereiten. Ich werde es tun und darüber berichten. Einen ersten Artikel dazu habe ich bereits geschrieben. Ich hoffe, ihn im Laufe der Woche so weit zu überarbeiten, dass ich ihn veröffentlichen kann.

Es ist nicht sicherer, sein Passwort häufig zu ändern

Vor etwas mehr als fünf Jahren habe ich im Blog von DeutschTweetor den Artikel veröffentlicht: „Regelmäßig Passwörter ändern … ist das wirklich sicherer?“ Da ich dort den Artikel bereits offline genommen habe, hier die leicht überarbeitete Version.

Ich nehme den Artikel „Bundesamt hält regelmäßigen Passwortwechsel nicht mehr für notwendig“ aus dem ZEIT-Magazin zum Anlass, meinen Artikel leicht zu überarbeiten und erneut zu veröffentlichen.

Das Titelbild übernehme ich vom alten Artikel, um an das Look & Feel von DeutschTweetor zu erinnern. Und natürlich auch, weil ich bequem bin und es für mich etwas weniger Aufwand bedeutet. Und nun der leicht überarbeitete Text, den ich im Januar 2015 veröffentlicht hatte.

Passwörter sind immer ein Thema. Regelmäßig lese ich Berichte, wie einfach man an die Passwörter der Leute kommen kann. Sehr viele machen es sich einfach und nehmen leicht zu erratende Begriffe oder Zahlenfolgen. Im Prinzip sollte aber langsam jeder Nutzer begriffen haben, dass ein Passwort auch heftigen Hacker-Attacken gewachsen sein muss.

Der Name einer Person, die einem nahesteht, oder der eines Haustieres, eventuell gekoppelt mit einer Jahreszahl, reicht als Passwort sicher nicht mehr aus. Außerdem sollte jeder Account im Web mit einem eigenen Passwort gesichert sein. Zu guter letzt wird immer wieder darauf hingewiesen, man solle seine Passwörter alle paar Monate ändern. Der zuletzt genannte Punkt ist mein heutiges Thema.

Zwang zur Änderung von Passwörtern

In vielen Firmen ist es inzwischen Pflicht oder besser gesagt ein per Programm gesteuerter Zwang, das Passwort alle zwei bis drei Monate zu erneuern. Dabei wird inzwischen oft sogar überprüft, ob sich auch genügend Zeichen verändert haben.

Durch die vielen unterschiedlichen Zugänge zu Programmen und Intranet-Seiten allein in einer Firma sehen sich viele Mitarbeiter bei der Vorstellung überfordert, sich alle Passwörter merken zu müssen. Daher gibt es inzwischen häufig Tools, mit denen die Passwörter verwaltet werden, und die sie automatisch einsetzen. Eine bequeme Sache, solange alles reibungsfrei läuft.

Mehr Sicherheit durch regelmäßige Änderungen der Passwörter?

Seit vielen Jahren ist es üblich, von den Anwendern regelmäßig eine Änderung der Passwörter zu verlangen beziehungsweise zu erzwingen. Jedesmal, wenn irgendwo Passwörter geklaut wurden, lese ich diese Empfehlung. Angeblich verschafft man sich dadurch mehr Sicherheit. Aber ist das wirklich so?

Ich will einmal die unterschiedlichen Methoden betrachten, wie Passwörter ausgespäht werden.

Die beste Methode, an Passwörter zu kommen ist sicherlich der virtuelle „Einbruch“ in ein großes Portal, das viele Mitglieder aufweist. Am lohnenswertesten wäre sicher Facebook.

Datendiebstahl bei großen Portalen

Wenn Ihr Passwort über einen solchen Diebstahl in die falschen Hände gelangt, ist es absolut gleichgültig, wie sicher das Passwort ausgedacht war. Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, die das Passwort sicherer machen sollten, halten die Diebe nicht davon ab, es im Klartext lesen zu können.

Auch wenn aktuelle Supercomputer etwa 10.000 Jahre brauchen sollten, um es zu knacken, die Diebe kennen es jetzt und können Ihnen damit Schaden zufügen. Da ist es auch völlig unerheblich, ob Ihr Passwort seit 7 Jahren besteht oder ob sie es eine Stunde vor den Datenklau geändert haben. Die Änderung hat es nicht sicherer gemacht.

Phishing

Phishing ist eine weitere beliebte Methode, Ihnen Ihr Passwort abzuluchsen. Wären die Passwort-Phisher nicht erfolgreich, fände ich weit weniger Phishing-Mails in meinem elektronischen Briefkasten. Wenn ich auf eines der oft gut gefälschten Mails hereingefallen bin, ist mein Passwort in den falschen Händen.

Auch hier ist es völlig unerheblich, ob ich es einen Tag oder 10 Jahre vorher zuletzt erneuert habe. In eine ähnliche Kategorie fallen Passwörter, die unter die Tastatur oder gar an den Bildschirm geklebt wurden, weil man sich so schwer all die vielen Passwörter merken kann. Genauso steht es um die vom Kollegen über die Schulter ausgespähten oder ihm freiwillig überlassenen Passwörter. Ein regelmäßiges Ändern hilft hier absolut nichts.

Passwörter ändern nach Datendiebstahl

In welchen Fällen hilft das regelmäßige Auswechseln von Passwörtern? Um ehrlich zu sein, mir fällt kein Fall ein. Denkbar wäre für mich allenfalls eine Situation, in der jemand unsichere Passwörter verwendet, die sein soziales Umfeld vergleichsweise leicht erraten kann. Aber genau solche Passwörter sollte keiner mehr verwenden.

Natürlich sollten Sie ihr Passwort ändern, sobald Sie erfahren, dass in einem auch von Ihnen genutzten Portal eingebrochen wurde. Auf jeden Fall dann, wenn bei diesem Einbruch Passwörter erbeutet wurden. Darüber wird regelmäßig in den Social Media oder allgemein im Internet berichtet. Solche Diebstähle erfolgen jedoch kaum in einer festgelegten Abfolge von zwei oder drei Monaten.

Die Anwender schulen

Manche Firmen erlauben leider keine Sonderzeichen und begrenzen Passwörter auf die Länge von acht Zeichen. Eine Bruteforce-Attacke dürfte solche schlecht geschützten Zugänge recht schnell knacken. Auch da hilft das Wechseln der Passwörter wieder recht wenig.

Ich plädiere für Schulungsmaßnahmen, die den Leuten einerseits zeigen, wie anfällig einfach gestrickte Passwörter sein können. Andererseits sollten Methoden gelehrt und ihnen an die Hand gegeben werden, mit denen die „sichere“ Erstellung von Passwörtern ganz einfach geht.

Vor allem sollte auch das Bewusstsein geschaffen werden, wie gefährlich es ist, unsichere Passwörter zu verwenden oder sichere Passwörter auf einem Zettel unter der Tastatur zu verwahren.

Passwort-Generatoren und Passwort-Safes

Es gibt auch genügend Werkzeuge, die eine Generierung von komplexen Passwörtern unterstützen, die sie sicher speichern und bei Bedarf in die Eingabemaske einsetzen lassen können, etwa Keypass. Auch Internetgestützte Passwort-Generatoren und -Safes wie Lastpass kommen in Frage.

Große Firmen haben sich in der Regel eine eigene Lösung einfallen lassen und implementiert. Allen anderen empfehle ich Keypass, das auf dem eigenen Rechner installiert wird. Das kostenlose Programm ist auf Englisch, es gibt dazu jedoch deutsche Sprachdateien, die Sie sich installieren können. Es gibt weitere Lösungen, etwa den Stegano Passwort-Manager. Die 20 Euro sind sicherlich eine lohnende Investition.

Wer mit mehreren Rechnern, Tablets und Smartphones arbeitet, sollte sich überlegen, Lastpass zu nutzen. Für einen Dollar monatlich erhalten Sie die Möglichkeit von all Ihren Geräten sicher auf Ihre Passwörter zugreifen zu können. Auch hier gibt es Alternativen. Sehen Sie sich um.

Fazit

Regelmäßig Ihr Passwort zu ändern, bringt so gut wie keinen besseren Schutz und erhöht damit auch nicht die Sicherheit Ihrer Online-Zugänge. Sparen Sie sich das. Setzen Sie besser Passwort-Generatoren und Passwort-Safes ein. Die meisten Tools können beides.

Erstellen Sie Passwörter, die nur sehr schwer zu knacken sind. Damit sind Sie viel eher auf der sicheren Seite als mit dem regelmäßigen Ändern Ihrer Passwörter.

Vergessen Sie aber niemals, Ihre Passwörter zu ändern, sobald Sie erfahren, dass bei einem Anbieter eingebrochen wurde, bei dem auch Sie ein Konto haben.

Überlegen Sie auch, ob Sie nicht an einer 2-Wege Authentifizierung teilnehmen wollen. Das wird inzwischen von vielen Portalen – auch Twitter – angeboten und ist sehr zu empfehlen.

Meine 6. Woche 2020 im Rückblick

Eine turbulente Woche liegt hinter mir. Es ist nun absolut sicher, dass mein derzeitiger Projektvertrag nicht verlängert wird. Das Budget für das laufende Projekt ist bis zur Klärung einiger Rahmenbedingungen eingefroren.

Sollte ein neues Budget für das Projekt bereitgestellt werden, könnte es auch für mich weitergehen. Doch die Ampeln bleiben bis auf weiteres auf Gelb geschaltet. Kein letztendlicher Stop aber auch keine Freigabe in absehbarer Zeit.

Ich habe das Projekt gemocht. Vor allem das Team gehört zu den angenehmsten, die ich im Laufe meiner Selbständigkeit unterstützen durfte. Alle „Kollegen“ sind sehr verbindlich und kooperativ. Ich werde sie vermissen.

Leider kann ich weder darauf vertrauen, dass dieses Projekt weitergeht, noch kann ich so lange warten, bis eine Entscheidung gefällt ist. Erfahrungsgemäß kann so etwas lange dauern. Die Zukunft liegt in einem undurchsichtigen Nebel. Keiner weiß, was wirklich kommen wird.

Und so werde ich den Mühlenkreis in Ostwestfalen wieder verlassen. Es war die 10. Station, seit ich mich vor einundzwanzigeinhalb Jahren selbständig gemacht habe. Das ergibt im Schnitt eine etwa zweijährige Verweildauer pro Projekt/Kunde.

Ich bin nun wieder auf der Suche nach einem neuen Auftrag. Meine Profile auf Deutsch und Englisch habe ich aktualisiert. Sie können Sie bei Bedarf von dieser Seite herunterladen:

Profil-Download – PDF-Format

Umzug in Etappen

Wenn mein Einsatz für einen Kunden sehr lange dauert, wie in diesem Fall, suche ich mir eine möblierte Wohnung auf Zeit. Das ist mir lieber, als im Hotel zu übernachten. In Ostwestfalen war es nicht einfach, eine solche „Dienstwohnung“ zu finden.

Ich hatte eine kleine Wohnung in Lübbecke gefunden. Erstaunlich, was ich im Laufe einiger Monate in einer Wohnung anhäufen kann. Das passiert mir jedes Mal. Wenn ich denke, es fehlt etwas, wird es von zuhause mitgenommen.

Der Aufwand, einen Transporter für den Umzug zu leihen, scheint mir zu hoch für das Wenige, das nun zu transportieren ist. Auf der anderen Seite ist es zu viel für meinen Wagen.

Ich bin nun also dabei, jede Woche einen Teil meiner Habe in mein Auto zu packen und zurückzutransportieren. Ende Februar werde ich die Wohnung von meinen Sachen befreit und zurückgegeben haben.

Verhandlungsstand

Auch wenn ich es erst heute richtig öffentlich mache, dass ich mir wieder einen Auftrag suche, stehe ich bereits in Verhandlungen um Projektaufträge. Ich habe bereits auf Ausschreibungen geantwortet. Allerdings finde ich es dieses Mal teilweise sehr ernüchternd, wie Recruiting-Firmen mit solchen Ausschreibungen und vor allem der Kommunikation dazu umgehen.

Darüber werde ich zu gegebener Zeit – nach abgeschlossener Akquisephase – berichten. Es geht mir keineswegs darum, auf irgendjemanden mit dem Finger zu zeigen. Ich will nur dokumentieren, wie momentan auf dem Markt miteinander umgegangen wird. Selbstverständlich weiß ich, dass ich meine Erfahrungen nicht verallgemeinern kann.

Ich wünsche mir eine klarere Kommunikation von so manchem Mitarbeiter einer Vermittlerfirma. Momentan könnten da große Missverständnisse aufkommen, die dazu führen, sich gegenseitig wenig wertzuschätzen. Mir ist es daher wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren, und wenn möglich Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Was mich nachdenklich stimmt

Nachdenklich ist sehr milde ausgedrückt. Ich war erschrocken, als ich hörte, dass ein mit Unterstützung von rechts außen gewählter Ministerpräsident seine Wahl angenommen hat. Und das in einem Bundesland, in dem der oberste Rechtsaußen sich nicht nur manchmal als den zukünftigen großen Mann sieht.

Ich verzichte hier auf Namen, weil mir der Personenkult widerstrebt, den die Presse inzwischen immer deutlicher betreibt. Die Zeit der Helden ist in meinen Augen vorbei. Kein einziger Mensch kann alleine etwas bewegen. Daher sind in meinen Augen auch solche Aussagen lästig wie etwa: „Ein Parteivorsitzender muss seine Partei im Griff habe.“ Parteivorsitzende sind keine Diktatoren.

Zurück zum Spielchen, das den Parteien der undefinierbaren „bürgerlichen Mitte“ gerade misslungen ist. Wer gedacht hat, die Politikerverdrossenheit könne nicht mehr gesteigert werden, bekommt eine Lehrstunde darüber, wie es doch noch geht.

Was die Eliten der Politik hier betreiben, ist mehr als fragwürdig. Ich zumindest frage mich, ob denen die Demokratie weniger wert ist, als ihre Möglichkeit an der Macht teilzuhaben. Solche Aktivitäten werden das Land spalten. Den Schaden wird die Bevölkerung ausbaden. Ich hoffe, ich irre mich mit meinen Schlussfolgerungen.

Hinweise auf lesenswerte Artikel

Ich wollte endlich anfangen, Artikel zu empfehlen, die für IT-Freelancer interessant sein könnten. Dazu müsste ich mir noch eine Struktur überlegen und im Blog einrichten, in der ich solche Artikelhinweise ablegen kann.

Diese Hinweise werden kommen. Momentan finden sich lesenswerte Artikel nur auf meinem Twitter-Account HeinerTenz. Meine Facebook-Seite will ich ebenfalls mit Hinweisen bestücken. Dazu sollen auch XING und LinkedIn kommen.

Ich hatte vor vielen Jahren eine XING-Gruppe ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren habe ich sie nicht mehr aktiv betreut. Nun überlege ich, sie wieder zu reaktivieren. Sicher bin ich noch nicht. Denn ich habe mich zur Übernahme eines Amtes durchgerungen, bei dem ich noch nicht weiß, wie stark es meine Aufmerksamkeit erfordern wird.

Stop mit dem Drumherumreden. Ich bin noch nicht in der Lage, eine Übersicht von interessanten Artikeln zu erstellen. Das wird noch etwas warten müssen. Ich nehme mir aber vor, in regelmäßigen Abständen Artikel vorzustellen, die in der einen oder anderen Weise für IT-Freiberufler interessant sein könnten.

Es ist ein Angebot, aus dem sich jeder heraussuchen kann, was sie oder ihn am meisten interessiert. Einfach lesen, was gefällt und mir sagen, ob ich das Richtige gefunden habe oder worauf ich in Zukunft achten soll.

Bis demnächst.

Aus- und Einblicke – Folge 1

Unter dieser Überschrift schreibe ich über dieses Blog. An der „über mich“-Seite arbeite ich noch, genauso wie an der „über das Blog“-Seite. Ich habe mich dazu durchgerungen, einfach mit dem Bloggen zu beginnen. Eine Art Visitenkarte im Web zu hinterlassen, reicht mir nicht mehr. Neues auszuprobieren war immer eine meiner großen Leidenschaften. Das wird sich vermutlich nicht mehr ändern.

Nun habe ich bereits ein paar Artikel geschrieben und veröffentlicht. Ich lasse sie einfach stehen. Und so neu ist meine Art zu schreiben auch wieder nicht, als dass ich einen klaren Schnitt machen müsste.

Mein nächster Ansatz

Auf jeden Fall will ich erreichen, dass ich mir eine neue Art erarbeite, öffentlich aufzutreten und meine Dienstleistungen anzubieten. Mit dem regelmäßigen Schreiben von Artikeln will ich außerdem besser lernen, mich schriftlich auszudrücken. Das hat in den letzten Jahren leider stark nachgelassen.

Durch die Eile beim Schreiben habe ich mir angewöhnt, nachlässig zu sein. Das schlägt leider immer wieder durch. Nun begebe ich mich in eine Art Abenteuer. Auf der einen Seite werde ich eine Art Tipp-Sammlung aufbauen. Gestern kam mein erster diesbezüglicher Tipp raus.

Tipp-Sammlung für IT-Freelancer

Natürlich kann jeder Google benutzen und selbst solche Artikel finden. Über die letzten Jahre gesehen fand ich es mühsam, mir immer wieder die unterschiedlichsten Artikel zur Scheinselbständigkeit zusammenzusuchen. Diese Idee mit der Tipp-Sammlung reift also bereits seit einiger Zeit in mir.

Auf der anderen Seite will ich versuchen, ein Bild von mir zu malen, das meine Fähigkeiten auf eine Art darzustellen vermag, die weit über das Aufzählen meiner Tätigkeiten und Projektstationen hinausgeht.

Meine Erfahrungen

Dazu habe ich auch eine Menge Erfahrung einzubringen. Um jedoch die Anonymität sowohl meiner Kollegen als auch der Projekte zu wahren, werde ich die Geschichte etwas umdichten. Die Essenz wird allerdings immer enthalten bleiben. Es geht mir nur darum, den Zusammenhang mit Personen und Unternehmen zu verschleiern.

Das war es für heute. Mehr gibt es regelmäßig in diesem Blog. Einfach immer wieder vorbeischauen oder auf Twitter verfolgen, ob es wieder einen neuen Artikel gibt. Auf LinkedIn und Facebook werde ich ebenfalls anzeigen, sobald ein neuer Artikel erschienen ist.

Drei Arten der Akquise für IT-Freelancer

Es kann nie schaden, sich mit Eigenvermarktung und Akquisition zu beschäftigen und dazu Hinweise und Tipps zu sammeln. Inzwischen wissen das alle IT-Freelancer? Alle? Nun ja, mir begegnen immer wieder welche, denen ich Artikel wie den vorliegenden gerne empfehle.

Der Autor empfiehlt im Artikel, wie der Titel bereits verrät, drei Arten der Akquise. Der Fokus liegt dabei auf einer eigenen Akquise. Der Unterschied wäre Akquise über Vermittler oder Recruitingfirmen. In einigen Fällen, beispielsweise bei international tätigen Unternehmen, funktioniert die Akquise nur über die sogenannten „preferred vendors“, wie dort die Recruiter genannt werden.

Die drei vorgestellten Methoden bilden die Basis, das kleine Einmaleins der Projektakquise.

Zuerst bespricht der Autor die unterschiedlichen Arten der Online-Akquise in ihren unterschiedlichen Ausprägungen:

  1. Profil in einer oder allen Online-Plattformen.
  2. Profil in den Social Media und aktive Teilnahme an berufsspezifischen Gruppen.
  3. Eigene Website als Visitenkarte.

Als Nächstes geht es um Akquisition durch Kundenbindung. Dies ist ein wichtiger Baustein bei der Eigenakquise. Keinesfalls den Aufwand scheuen, diese Methode kann sehr effektiv sein.

Beiläufige Akquisition. Diese Art der Projektakquise wird wohl nicht jedem liegen. Da jedoch jeder Mensch seine eigene Art finden sollte, wie er seine Projekte an Land zieht, besteht hier eine weitere Alternative.

Der Artikel ist ein High-Level-Überblick. Jeder darf sich nach dem Lesen überlegen, wie sie oder er die vorgeschlagenen Methoden verwirklicht. Ein paar eingehende Überlegungen helfen sicherlich.

In meiner Laufbahn als Selbständiger begegnen mir leider immer wieder Freelancer, die, was die Akquise betrifft, oft erst dann aufwachen, wenn das bisher erwirtschaftete Geld langsam ausgeht.

Daher empfehle ich, rechtzeitig mit der Akquise zu beginnen. Da ich momentan in eine Akquisephase gelange, habe ich mir vorgenommen, meine Anstrengungen in diesem Blog wiederzugeben. Vielleicht hilft es jemandem.

Stand BMAS Fachgespräche zu AVP und Scheinselbständigkeit

Seit Mitte des letzten Jahres fanden einige Fachgespräche zu den Themen Altervorsorgepflicht für Selbständige und Scheinselbständigkeit mit Vertretern des BMAS und der DRV Bund statt. Andreas Lutz wird in einer vom VGSD veranstalteten Telefonkonferenz zum aktuellen Stand befragt und berichten.

Hier geht es zur Anmeldeseite:

https://www.vgsd.de/meetup/exklusiv-telko-stand-der-bmas-fachgespraeche-zu-altersvorsorgepflicht-und-scheinselbststaendigkeit/

Einige Details zur Veranstaltung und Links zu begleitenden Informationen gibt es hier:

https://www.vgsd.de/exklusiv-telko-stand-der-bmas-fachgespraeche-zu-altersvorsorgepflicht-und-scheinselbststaendigkeit/

Wer sich die neuesten Informationen zu diesen für Freelancer wichtigen Themen informieren und auf dem aktuellen Stand sein will, sollte sich dieses Interview nicht entgehen lassen. Wer VGSD Mitglied ist, kann sich die Aufzeichnung später auf den VGSD-Website ansehen und/oder als Podcast herunterladen.

SAP in der Kritik – DSAG Kongress 2019

Mit der Digitalisierung ist es nicht so einfach. Diverse Hindernisse stellen sich in den Weg. Auf dem DSAG-Jahreskongress 2019 wurde über einige Themen gesprochen, die im Zuge der Digitalisierung hochgekommen sind.

Einen detaillierten Bericht zum bisher am besten besuchten Kongress der Deutschen SAP Anwender-Gruppe e.V. (DSAG), der dieses Jahr in Nürnberg stattfand, lesen Sie hier:

https://www.cio.de/a/jeder-dritte-kunde-misstraut-der-sap,3606835

Das Fotos ist verlinkt von der Original-Adresse: https://images.cio.de/bdb/3246268/522×294.webp

Am interessantesten finde ich die Zahlen zu den Gründen, warum es mit der Digitalisierung nicht vorangeht. Außerdem interessant für mich als Berater in Sachen SAP sind die Anforderungen, die während des Kongresses formuliert wurden.

Alle Anforderungen kann ich gut nachvollziehen:

bessere Integration,

einheitliche Stammdaten,

erweiterte, stabile Funktionalität und

Skalierbarkeit von Lösungen und Lizenzmodellen.

Insgesamt lese ich aus dem Bericht, dass sowohl die Unternehmen als auch SAP noch einiges bei sich verändern/anpassen müssen, um die Zukunft adäquat bewältigen zu können.